Digitales Bücherregal mit einer Auswahl von Kinder- und Jugendbüchern von 1950 bis heute

Krümel liebt Bücher

Ein Blog zur Kinder- und Jugendliteratur



Für die Schule

  • Der Junge, der sich eine Familie sucht

    Der Junge, der sich eine Familie sucht

    [Rezension] Ihre Mutter hat den 15-jährigen Sam und seinen autistischen Bruder Avery verlassen, ihr Vater hat sie verprügelt und ihre Tante hat die beiden auf die Straße gesetzt. Seit gut einem Jahr sind die beiden Brüder nun obdachlos. Während Avery meistens in einer Werkstatt schläft oder bei Freund:innen unterkommt, „stiehlt” Sam verwaiste Häuser. „Häuser zu

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  • Zauberhafte Weihnachtszeit

    Zauberhafte Weihnachtszeit

    [Rezension] Leander Linnen, ein „stattlicher Mann mit Kugelbauch, struppigen weißen Haaren und Rauschebart” (S. 7) führt einen kleinen Laden, unscheinbar gelegen zwischen dem Waschsalon links und dem Reisebüro rechts. Was er dort verkauft, willst du wissen? „Ich habe gehört, bei Ihnen gibt es alles!”„Oh, wirklich, alles”, wiederholt Leander Linnen und errötet leicht. „Alles ist aber

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  • Im Wettrennen mit dem Schicksal

    Im Wettrennen mit dem Schicksal

    [Rezension] „Haifischzähne” von Anna Woltz (Übersetzung: Andrea Kluitmann) ist eines der Bücher, die in Erinnerung bleiben. Ich habe das Buch, das 2020 im Carlsen Verlag erschienen ist, bereits kurz nach seinem Erscheinen gelesen, doch die Ideen und Details der Geschichte habe ich noch heute bildlich vor Augen. Das kann ich nicht von vielen Büchern behaupten!

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  • Protest oder Schweigen?

    Protest oder Schweigen?

    [Rezension] Ich bin ein wenig überrascht, wie wenig Aufmerksamkeit der komplexe und hochaktuelle Roman „Und zwischen uns ein Ozean aus Schweigen” von Joanna Ho in den Besprechungen der deutschen Kinder- und Jugendliteraturszene bisher auf sich zieht. In Amerika wurde er mit vielen Preisen bedacht, u.a. wurde er mit dem „Asian/Pacific American Award for Literature Young

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  • Faking Fake-Dating

    Faking Fake-Dating

    [Rezension] In „Popcorn süß-salzig” erzählt Lena Hach von der feministisch orientierten Ruby, die sich vehement dagegen wehrt, Teil einer Liebesgeschichte zu werden, und mit allerlei Tricks versucht, die Genre-Regeln zu unterlaufen. Das ist nicht nur pfiffig gemacht, sondern auch ein kluges Spiel mit den literarischen Tropes, den Mustern und Regeln, dieses Genres. Ruby hält es

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  • Rassistisch? Ich doch nicht!

    Rassistisch? Ich doch nicht!



    [Rezension] In „Weiße Tränen” zeigt Kathrin Schrocke aus der Sicht des 16-jährigen weißen Ich-Erzählers Lenni, wie tief Rassismus in unserer Gesellschaft verankert ist. Das ist ein ungewöhnlicher Zugang, den es bisher im deutschen Jugendbuch nicht gab. Ehrlich gesagt war ich vor dem Lesen skeptisch, weil das Thema Rassismus so dominant platziert ist. Das Cover spiegelt

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  • Wutmütze und Wolfstage

    Wutmütze und Wolfstage



    [Rezension] „Birdie und ich“ von Jessica M. M. Nuanez besticht von der ersten Seite an durch schillernde Figuren und eine sensible und bildreiche Sprache. Das darf gern wortwörtlich genommen werden, denn Birdie, der neunjährige Bruder der Ich-Erzählerin Jack, liebt seine von Glanzfäden durchzogene lila Wutmütze genauso wie leuchtende Kleidung und auffälligen Nagellack. Und auch Onkel

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